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Auftragsbuch & Bonbuch

In der Kategorie Auftragsbuch & Bonbuch wurden 18 Produkte gefunden.

Für kleinere gastronomische Betriebe sowie für Veranstaltungen aller Art, bei denen Speisen, Getränke usw. geliefert werden, ist das Bonbuch eine große Hilfe bei der Organisation. Das Bonbuch nimmt mindestens zweimal die Bestellung auf. Diese kann dann zur Küche gehen, wo sie erledigt wird, und gleichzeitig auch zur Kasse und Abrechnung. Meist bleibt der eine Auftragszettel im Bonbuch, das später zur Abrechnung der Tageskasse dient. So geht kein Auftrag verloren.

Damit keine Bestellung fehlgeleitet wird

Mit einer Bestellung gehen Käufer und Verkäufer eine Geschäftsbeziehung ein. Der Käufer erwartet die korrekte Ware, der Verkäufer die vereinbarte Bezahlung. Da, wo Bestellungen und deren Lieferung schnell gehen müssen und trotzdem auf eine schriftliche Notiz nicht verzichtet werden kann, sind Auftragsbücher gefragt, die unkompliziert und dennoch möglichst fehlerfrei gehandhabt werden können. Ein Beispiel dafür ist das in der Gastronomie nach wie vor bewährte Bonbuch, das noch nicht vollständig von elektronischen Medien verdrängt werden konnte. Diese Form des Auftragsbuchs ist speziell auf die Anforderungen von Kellnern und Köchen sowie deren Helfern zugeschnitten. Vor allem bei einem großen Ansturm an Gästen zeigt das Bonbuch seine Qualitäten. Dabei geht es um die zügige Bearbeitung der Bestellungen, ohne dass es zum Chaos kommt. Daher muss ein Bonbuch so zuverlässig wie ein Kassenbuch geführt werden. Die Speisen und Getränke sollten nicht nur zu den richtigen Gästen gelangen. Auch beim Timing hilft das Bonbuch, damit nicht etwa die Nachspeise vor der Vorsuppe kommt.

Große Auswahl

Nicht nur das Bonbuch gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Hersteller wie sigel, herlitz oder Avery Zweckform offerieren fast für jedes Aufgabenfeld das ideale Auftragsbuch. Auch Extras wie der Durchschlag gehören zum guten Ton. Wesentliche Merkmale der angebotenen Auftragsbücher sind aber beispielsweise die abgefragten Daten zum Auftrag bzw. zum Kunden. Bei der Auswahl gilt: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Das Auftragsbuch sollte keine wichtigen Angaben verpassen, aber auch nicht zu einem Drehbuch für einen mehrstündigen Abenteuerfilm werden. Darunter würde die Alltagstauglichkeit leiden.

Die Statistik

Nachdem die Pforten des Gastronomiebetriebes oder des Handwerksbetriebes, des Möbellagers usw. geschlossen wurden und die örtliche Kirchenglocke das Herannahen der Geisterstunde anläutet, entwickeln die die Kopien von Bonbuch und Auftragsbuch ein neues Eigenleben: Sie dienen der Statistik. Aber wozu will man wissen, wie viele Krakauer und wie viele Bratwürste am Tag verkauft wurden? Was ist gut daran, die verkauften Küchenhängeschränken im Sinnbild von Zetteln aus Bonbuch und Auftragsbuch vor sich liegen zu haben? Man könnte schelmisch die Zettel umdrehen, klein schneiden und den Notizblock-Spender auffüllen. Aber zum Glück gibt die Wirtschaftslehre noch mehr her:

Die Beispiele zeigen, dass in den Notizen, die Bonbuch und Auftragsbuch speichern, weit mehr Informationen enthalten sind, als nur die Bestellung des Essens oder eines Schrankes. In einem Restaurant könnte eine tischbezogene Statistik aufzeigen, welche Sitzbereiche mehr vom Kunden angenommen werden. Manchmal zeigt sich, dass etwa im Fischrestaurant das Aquarium doch nicht direkt an einem Tisch aufgestellt sein sollte.
Interessant ist auch der Blick auf das Detail. Ein Aquarium als Appetitzügler mag ja noch schnell entdeckt werden. Aber vielleicht geht ein Tisch deshalb nicht so gut, weil etwa von da in die Küche geschaut werden kann. Oder weil hier der Lautsprecher zu laut ist. Oder weil die Laterne auf der gegenüberliegenden Straßenseite zu gespenstische Schatten wirft.