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Hängeordner

In der Kategorie Hängeordner wurden 8 Produkte gefunden.

Hängeordner können auch stehen

Das Beispiel Hängeordner zeigt, wie variabel alltägliches Arbeitsmaterial sein kann. Es belegt aber auch den manchmal sehr vielseitigen Bedarf an flexiblen Lösungen beim Umgang mit Akten. Je nach Arbeitsweise und Betrieb müssen Dokumente unterschiedlich schnell und unterschiedlich lange aus ihren Ordnungssystemen, etwa den Hängeregistern oder den Ordner-Drehsäulen, entnommen werden können. In manchen Büros werden Akten überwiegend nur kurzfristig und abwechselnd benötigt, in anderen müssen regelmäßig Informationen aus verschiedenen Ordnern auf dem Schreibtisch zusammengestellt werden. Hängeordner bieten dafür eine besondere Form der Arbeitserleichterung, da sie sowohl im Hängeregister eingeordnet als auch auf dem Schreibtisch oder im Regal abgestellt werden können. Dazu kann die für das Hängeregister notwendige Schiene bei den Hängeordnern eingeklappt werden.

Besonderheiten gegenüber Aktenordnern

Zwei Unterschiede zu den gewöhnlichen Aktenordnern fallen im Sortiment Hängeordner sofort auf:

Nicht nur Aktenvernichter und starke Locher dienen der Arbeitserleichterung, auch die Optimierung von Arbeitsabläufen. Dazu trägt eben auch das geringere Gewicht der Akten im Hängeregister bei. Dem würden überschwere Hängeordner entgegenwirken. Daher sieht man auch durchaus Hängeregister, bei denen ein oder zwei Hängeordner eine Batterie von Hängetaschen oder –mappen ergänzen. Darin ist überhaupt ein großer Vorteil der Hängeregistratur zu sehen. Hier sind

miteinander vereinbar. Diese kompatible Grundstruktur fehlt den anderen Systemen. Ein konkretes Beispiel zeigt den Unterschied: Die Hefter sind in der Regel so instabil, dass sie nicht, wie die Ordner, ohne Hilfe stehen können. Hängehefter und Hängeordner sind aber in der Hängeregistratur kompatibel und hängen einträchtig beieinander. Gleichzeitig verlieren beide aber nicht ihre Kompetenz außerhalb der Hängeregistratur. Der Hängeordner kann auch als Stehordner genutzt werden und der Hängehefter fühlt sich auch liegend auf dem Stapel wohl.

Karge Farbauswahl

Es ist genau genommen noch ein weiterer Unterschied zwischen Stehordnern und Hängeordnern festzustellen. Bei Stehordnern ist es kaum ein Problem, ähnlich viele Farben wie im Malkasten aufzufahren. Bei Hängeordnern erinnert das Angebot an das legendäre Modell "T" von Ford, die auch als Tin Lizzy in die Geschichte einging. In seinem Buch "Mein Leben und Werk" verriet Henry Ford, der Erfinder der "Blechliesel" und Gründer der Ford Werke: "Jeder Kunde kann seinen Wagen beliebig anstreichen lassen, wenn der Wagen nur schwarz ist." Fast alle Hängeordner werden in schwarzem Einband geliefert. Farbige Deckel ergeben in der Hängeregistratur keinen Sinn. Die Bedeutung der Farben bei Stehordnern liegt vor allem darin, dass man schon von weitem über die Farbe eine Zuordnung erkennen kann. Das nutzt schon mancher Schüler, der auf seinem Bord einen roten Ordner für Mathe und einen blauen für Deutsch hat, während der grüne Ordner Erdkunde repräsentiert. Hängeordner sind aber in der Hängeregistratur meist nicht von weitem zu erkennen. Hängen sie an Ort und Stelle ist ein großes und übersichtliches Rückenschild wichtiger; ein farbiger Einband würde vermutlich eher stören. So bleibt es in der Regel bei Hängerordnern mit der klassischen schwarzen, griffig genarbten Hartpappe.